Zertifizierung von Hämophilie-Zentren

Seit den 1970er Jahren haben sich für die komplexe und kostenintensive Behandlung von Patienten mit hämophilen Gerinnungsstörungen spezialisierte Hämophilie-Zentren etabliert. Im Mittelpunkt steht dabei eine langfristige Patientenversorgung durch ein multidisziplinäres Team fachärztlicher und nichtärztlicher Spezialisten, die in einem Hämophilie-Zentrum aufeinander abgestimmt arbeiten.

Eine in dieser Weise optimierte Behandlung erhöht nachweislich sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität von Patienten mit hämophilen Gerinnungsstörungen.

Information Zertifizierung

HTC und HCCC
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Ablauf Zertifizierung

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In Anlehnung an mittlerweile bewährte Initiativen zur Zentrenbildung bei der Behandlung wichtiger Erkrankungen anderer Fächer („onkologische Zentren“, „EndoProthetikZentren“, „Babyfreundliche Geburtskliniken“, etc.) wurde ein Modell zur Zertifizierung von Hämophilie-Zentren entwickelt, das sich auf die nachweisliche Durchführung von qualitätsfördernden Behandlungselementen in der Versorgung von Hämophilie-Patienten stützt. Das System strebt eine Verbesserung der medizinischen Qualität, der Patientenorientierung und der wirtschaftlichen Effizienz an.


Der Träger des Zertifizierungssystems

Deutsche Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH)


Der GTH-Zertifizierungsprozess stellt die Gesamtheit aller Tätigkeiten rund um die Überprüfung der Konformität der Einrichtungs-(Klinik-) Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität mit den durch die Fachgesellschaft formulierten Anforderungen dar. In den „Fachlichen Anforderungen für die Zertifizierung von Hämophilie-Zentren“ sind die Anforderungen und Voraussetzungen definiert, welche ein Hämophilie-Zentrum für eine erfolgreiche Zertifizierung zu erfüllen hat.


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